Notsituation vorgetäuscht – Warnung vor Betrugsmasche

07/03/2019 Aus Von Unser Oberberg

Weil sie in einer Notsituation helfen wollte, ist eine 61-jährige Wiehlerin nun Opfer einer Betrugsmasche geworden.

Am Dienstagnachmittag (3. März) fuhr die Wiehlerin zusammen mit ihrer Tochter auf der Autobahn von Bielstein kommend in Richtung Köln. In Höhe des Zubringers stand ein VW Passat mit Bonner Kennzeichen auf dem rechten Seitenstreifen. Ein Mann stand daneben und gestikulierte wild, so dass die 61-Jährige davon ausging, dass der Mann dringend Hilfe benötigte. Nachdem die Wiehlerin angehalten hatte, kam der Mann zu ihr. Er gab an, in Not geraten zu sein. Er habe kein Geld und sein tank sei leer. Außerdem hätte er zwei Kinder und eine Frau im Auto und müsste dringend nach Frankfurt. Er bat die Wiehlerin um 50 Euro. So viel Geld hatten die beiden Frauen jedoch nicht dabei; sie gaben ihm 35 Euro. Der Unbekannte gab den Frauen seine Handynummer und seinen Namen. Am nächsten Tag sollte die Wiehlerin ihre Kontodaten per SMS an die Handynummer schicken, damit das Geld an sie überwiesen werden könnte. Im Nachhinein kam den Frauen der Vorfall merkwürdig vor. Sie recherchierten und stellten fest, dass sie auf Betrüger hereingefallen sind. Ihre Bankdaten hat die 61-Jährige selbstverständlich nicht weitergegeben.

Personenbeschreibung: etwa 170 cm groß, 40 Jahre alt, normale Statur, dunkle kurze Haare, bekleidet mit einem grauen Sweatshirt und einer dunklen Hose

Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat Gummersbach unter 02261 81990.